Die Konzentration des Schwertkämpfers ist bei sich, zugleich ‚vergisst’ er sein Selbst. So kann sein Kampf auch gegen eine Überzahl von Gegnern siegreich sein. Ist Schreiben anders?
Kurz über mich
Ich lebe mit meinem Mann und zwei Kindern in Augsburg. Seit zehn Jahren schreibe ich Literatur für Erwachsene. Inzwischen gibt es zwei ‚fertige’ Manuskripte zu meiner philosophischen Thrillerserie um Alexander Barray, außerdem schreibe ich Kurzgedichte. Meinen Kindergeschichten bin ich treu geblieben. Kinder verzeihen keine Langeweile und spannende Kinderliteratur zu schreiben, ist für mich frischer Wind im Kopf. Einige meiner Kindergeschichten sind veröffentlicht.
Schreiben kann ganz schön einsam sein und es ist wichtig über den Tellerrand (Display) zu blicken. Ein Fixpunkt im Monat ist eine literarisch-philosophische Runde, die ich mit Freunden betreibe und zu der Gäste herzlich eingeladen sind.
Als Hobby experimentiere ich mit Farben und Materialien. Außerdem liebe ich Kunstausstellungen und Konzerte. Ist danach noch Zeit für einen sogenannten ‚Stadttag’, will heißen, bummeln, in Antiquariaten wühlen, Kaffee trinken und Leute beobachten, ist der Tag perfekt.
Lässt es meine Zeit zu, beginne ich den Tag mit Tai-chi und Schwertkampf. Zen-Philosophie und Zen-Praxis begleiten mich schon seit meiner Studentenzeit. Außerdem gönne ich mir einmal im Jahr die Teilnahme an einem Sesshin.
Was ist Zen?
Keine Ahnung!
Wenn du isst, dann iss,
wenn du gehst, dann gehe.
Das ist alles.
Meine Motivation als Autorin
Schreiben ist Sinnfindung! Leben ist Möglichkeit und Entscheidung, Schreiben ist Leben auf unzähligen Spielebenen zugleich.
Leben bedeutet für mich eine Reise zu sich selbst und letztendlich über sich hinaus. In meinen Geschichten und Romanen führe ich meine Protagonisten an ihre Grenzen und zwinge sie zur Reflexion. Wenn es der Plot zulässt, ergibt sich für meine Hauptfiguren die Chance zur Katharsis.
Je intensiver ich als Autorin arbeite, desto mehr faszinieren mich die Gesetzmäßigkeiten des Schreibens und die Vielseitigkeit der deutschen Sprache. Es ist wie Jonglieren mit sechs Bällen.